Gästebuch

Damit ein Eintrag öffentlich angezeigt wird, muss ich ihn erst
bestätigen. Also nicht wundern, wenn er nicht direkt
auftaucht!
^klick^

Montag, 24. September 2007

Bangalore

Ich würde lügen würde ich erzählen, mein Geburtstag sei toll gewesen. Er war – bescheiden. Kaum Geschenke (Kekse von den Australiern und das einzig richtige Geschenk von meiner Lieblingsschwester – tausend Dank!!! Habe mich so sehr gefreut das glaubst du gar nicht!) und ein paar sms und Anrufe aus der Heimat (danke fürs an-mich-denken!). Ich habe gearbeitet bis Mittags und dann fünf Stunden im Bus verbracht mit schlafenden Mitreisenden und ohne Musik weil der Film ohrenbetäubend laut lief. Die Rikshaw Fahrer in Bangalore können das noch viel besser mit der Abzocke als die in Vellore und beim Essen im Hotel ist mir eine Kakerlake über die Schulter gelaufen. Habe mich nicht wirklich erschreckt und einfach weiter gegessen, so langsam scheine ich abgehärtet zu sein Dafür war das Zimmer spitze – ich habe geschlafen wie eine Prinzessin. Und dann habe ich mich gefeiert – von Morgens bis Abends – denn ich habe beschlossen das kann es nicht gewesen sein!

Und wie macht man eine Frau glücklich? Genau! Man setzt sie zusammen mit ein paar anderen Frauen in einer Großstadt aus und drückt ihr Geld in die Hand (das hab ich selbst übernommen… mir Geld in die Hand gedrückt also…). Habe viel

zu viel ausgegeben und mein Koffer wird aus allen Nähten platzen bei der Heimfahrt. War aber auch alles zu schön und zu günstig! Jeans, Jacke (ja ich weiß es ist warm hier! Aber ich konnte nicht nein sagen… beides von Levis und zusammen 55€!), Tops und Tücher, Schmuck und und und…

Bangalore ist eine unglaubliche Stadt. Habe noch nirgendwo in Indien die Gegensätze so krass gespürt wie dort. Die Haupteinkaufsstraßen westlich und sauber, alle sprechen gutes Englisch. Zwei Meter weiter wühlt eine Kuh in einem Müllhaufen und ein Inder folgt mir und will in gebrochenem Englisch eine Trommel verkaufen. Bunt gem

ischtes Volk in Minirock und High Heels neben Indern in Saris und verhüllten Muslimen.

Mittagspause haben wir bei Mäces verbracht (hach wie fühlte ich mich touristisch!) und uns dann abends mit den Jungs getroffen um mit Blick über Bangalore nobelst und teuer zu speisen. Mit Bier und… Bier. Und europäischem Essen.

Und dann haben wir es tatsächlich getan – wir sind aus gewesen. In einem Club irgendwo nahe der MG Road unter dem Dach haben wir Tequila getrunken und zu Housemusik (man nimmt was man kriegt) und RNB getanzt. Wäre nicht ab und zu der Strom ausgefallen hätte ich vergessen, dass ich in Indien bin! Bis 23.30 – der DJ sagte etwas von „This was our Saturday night! Thanks for being with us!“ und das Licht ging an und die Party war vorbei. Zapfenstreich.

War trotzdem ein sehr toller Geburtstag und wir haben uns mit den Schwedinnen verabredet, Sylvester in Bangalore zu verbringen. Da muss ich wieder hin!

Die Rückfahrt habe ich damit verbracht, Eindrücke zu sammeln. Alles was meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat, habe ich probiert zu fotografieren – probiert, denn meine Kamera kam nicht mit meinen Augen mit und wir fuhren zu schnell vorbei an den tausend Kleinigkeiten. Sind trotzdem ein paar Fotos bei rumgekommen und ihr könnt sie euch in meinem Fotoalbum ansehen.

Jetzt geht’s wieder weiter bei ENT I. Chudidhar raus und los!

Mehr Fotos im Album (photobucket)!

Donnerstag, 20. September 2007

ENT I Woche 2

Ich fühle mich jeden Tag wohler in CMC und auf ENT I. Die Logopäden und Logopädinnen dort werden immer offener und ehrlicher und bieten uns tatsächlich ab und zu von sich aus an, Kleinigkeiten selbst durchzuführen. Sie fragen uns, ob wir Ideen für Therapien haben und lassen uns wirklich überall zuschauen und dazwischenfunken. Wir lachen viel und herzlich, meistens jedoch über kulturelle Unterschiede und Missverständnisse denn unser Humor ist sehr verschieden.

Heute war das zum Beispiel so… Shipra fragt mich nebenbei, während sie ein Audiogramm abnimmt, in ihrem wunderschönen indish english: „Do you have sex at home?“ Ich war so was von baff. Glaube mein Mund stand offen. Habe noch mal nachgefragt weil ich mir einfach nicht denken konnte, dass sie das ehrlich gefragt hat und bekam die gleiche Frage. Völlig ernst. Ich konnte einfach nicht fassen, dass sie mich ganz offen und ehrlich anblickt und mich nach meinem Sexleben fragt! Also habe ich sicherheitshalber noch mal nachgefragt… Da brachen sie und Laveena in lautes Gekicher aus und wurden etwas rot und versteckten sich hinter ihrer Hand. Da war ich mir sicher und beruhigt – die Inder ändern sich nicht über Nacht. „Insects“ brachte sie zwischen zwei Prustern heraus. Naja… gut, Insekten… joa, die auch. Hat aber dann keinen mehr interessiert...

Meinen Geburtstag werde ich im Bus nach Bangalore verbringen (aber mit A/C und reservierten Plätzen – ich Tourist)! Wir fahren mit sechs anderen aus unserem Hostel hier gegen vier los und bleiben bis Sonntag in dieser Stadt in die man laut Lonely Planet nicht für Sightseeing reist sondern um zu shoppen und zu essen. Toll! Ich freu mich drauf. Soll sehr westlich sein, meine Chudidhars lasse ich zu Hause. Vielleicht finden wir eine Lounge in der ich ein Bier bekomme und wir auf meinen Geburtstag anstoßen können. Sonst tut’s auch Fresh Lime Juice =).

Zufriedene Grüße (ganz besonders an Opa und Thekla die grad bei meiner Mama sitzen und meinen Blog bestaunen =) )

Babs

Gestern stand folgender Artikel in der "Deccan Chronicle Chennai", das muesst ihr euch mal reinziehen:

'Don't hug and misbehave', new directives by cops

In a major crackdown on couples who were getting cosy on the Marina beach, the city police picked up at least 22 couples on charges of indecent behavior in public. However, most of them were let off after their parents were informed about their children's behavior. A special team swung into action on Monday morning following instructions from the Commissioner's office. The team comprising an inspector, two sub-inspectors and constables including women personnel, in mufti (plain clothes) hurried to the beach and picked up the couples for questioning. When they spotted the police, many couples fled from the scene.

"Before the team reached the beach we had sent a few policemen who identified couples who were behaving indecently in public. Later the team arrived at the scene and detained them. When they were brought to the police station most of the girls were weeping and tried to mask their faces using a dupatta. The team also caught some schoolgirls during this surprise raid. When we questioned these girls they claimed that they had come to the beach to discuss lessons with their classmate," said a senior police officer.

He added, "The youngsters were let off with a stern warning only after their parents came to the station. We took this action based on instructions from the city Commissioner Mr G. Nanchil Kumaran and we will continue to do this until couples stop visiting the beach to get intimate."

New Rule Book

According to police, they have been instructed to pick up the couples, who are getting a little too close for comfort on the beach, they will be monitored by the surveillance police personnel and be caught if they don't abide by these rules: Don't kiss in public; Don't wrap your body on your partners dress; Don't hug and misbehave; Don't slouch in the sand

Montag, 17. September 2007

Kancheepuram die 2te

Wir haben uns dazu entschieden, mit dem Bus nach Kancheepuram zu fahren und dort den Tag zu verbringen. Kostet ja nur 20rs, das sind noch nicht mal 50 cent. Das hört sich ganz leicht an – man geht zum Bushof und schaut auf den Plan und… ja, der Plan. Da ist keiner. Also gut. Man geht zum Bushof und fragt einen netten Busfahrer… wie, keiner versteht mich? Hmmm… also noch einmal. Man geht zum Bushof und hält einem netten Busfahrer einen Zettel unter die Nase mit dem Zielort. Bingo! Der nette Busfahrer weist auf einen überfüllten Bus der gerade losfahren will. Wir steuern darauf zu und ein freundlicher Inder schreit uns an: „Kancheepuram? Kancheepuram?“ Wir nicken (oder wackeln dackelig mit dem Kopf) und quetschen uns dazu.

Zwei Stunden lang höre ich also laute, indische Musik (und den üblichen Straßenlärm) und ein süßes indisches Mädchen sabbert und schwitzt mir schlafend auf den Arm. Da schreit der Inder endlich: „Kancheepuram!“ und wir stolpern zusammen mit allen anderen auf die Straße. Und damit soll ich wieder zurückfahren…?

Die Shoppingtour hat uns einige Rikshawfahrten gekostet und war natürlich von Erfolg gekrönt – wie auch nicht anders zu erwarten bei fünf Frauen in der Seidenstadt. War ein seltsamer und irgendwie chaotischer Tag (danke Patricia für die Adresse *g*). Wir haben auch lecker (teuer!) gegessen und Affen dabei beobachtet, wie sie sich gegenseitig den Po kraulen (Caro sagt: die haben sich nicht gekrault, die haben sich die Krusten gegenseitig abgeschabt und gegessen). Und – wir sind tatsächlich auch mit dem Bus zurück gefahren. Ob ihr es glaubt oder nicht.

Wann ich hier wohl mal einen ereignislosen Tag erlebe…?

Ach ja! Fuer ganz besonders neugierige und diejenigen, die es noch nicht gemerkt haben, sind meine Photos vom Blog (und auch noch mehr...) bei photobucket zu finden!

http://s49.photobucket.com/albums/f270/M8cht/Indien_Blog/

Liebe Gruesse!

Freitag, 14. September 2007

Die Kultur und der Schock

Ob das der Kulturschock ist, von dem immer alle gesprochen haben?

Es ist sehr anstrengend, hier zu „arbeiten“. Ich hoffe, ich werde nicht müde, für alles zu fragen und zu drängeln und erneut zu fragen. Es strengt mich so an, meine Wünsche einzufordern. Ich komme mir manchmal unhöflich und ungeduldig vor in diesem Land in dem alle still ertragen und nichts zu hinterfragen scheinen. Keine der Schülerinnen in der Abteilung würde irgendetwas tun ohne Zustimmung von „oben“. Keine spricht wirklich ein Wort, alle schauen verunsichert und schweigend zu oder erledigen kleine Aufgaben. Die Hierarchie ist mehr als deutlich und ich weiß nicht, wo mein Platz in diesem Spielchen ist. Alle sind zuvorkommend und nett und uns zugetan. Sie scheinen nicht zu wissen oder es nicht wissen zu wollen (denn wir haben es mehrmals deutlich gesagt), dass wir fast fertig sind mit unserem Studium. Sie erklären uns grundlegende Dinge (vor allen Dingen Theorie - sehr gut erklären sie das!) aber ich weiß nicht, ob ich es mir leisten kann und ob es mir zusteht die Vorträge (von teilweise bis zu 45 Minuten während draußen Patienten warten) zu unterbrechen mit den „arroganten“ Worten: „Das weiß ich doch!“. Ich fühle mich nicht hilflos oder schlecht, ich bin sogar sehr froh hier. Ich muss einfach noch für mich herausfinden, wo ich stehe, was ich darf, was ich muss und was ich besser bleiben lasse. War ja auch die erste Woche.

Ich bin jedenfalls froh, dass ich mit Caro über diese Erfahrungen sprechen kann denn wir erleben und empfinden sehr ähnlich. Wir werden uns in den nächsten Wochen immer wieder gegenseitig anspornen müssen, nicht aufzugeben und weiterhin unseren Weg „durchzusetzen“.

Ich lerne sehr viel über die deutsche Kultur (so langweilig sind wir gar nicht) und über meinen eigenen Charakter (Boah bin ich extrovertiert! Und ich lache scheinbar viel zu viel!). Ich glaube ich mache mal eine Liste in der ich aufzähle, wo die gröbsten Unterschiede zwischen Indien und den Indern und Deutschland und den Deutschen liegen und zeige sie euch *g*!

Gestern sind wir mit einem Australier aus dem Hostel auf einen Hügel geklettert. Ich hatte riesige Angst vor Schlangen oder davor, mir ein Bein zu brechen. Als Kind wäre ich glücklich von Felsen zu Felsen gehüpft aber scheinbar bin ich zu alt um sorgenfrei zu klettern =)! War jedenfalls super als wir ein Mal oben waren, nächste Woche klettern wir auf den nächsten (Vellore ist umgeben von kleinen Bergen).

Vellore gefällt mir immer besser. Ist meine Stadt. Es gibt Esel! Die Hügel verleihen der Stadt einen unglaublichen Charme (und heizen der Kesselstadt ganz schön ein). Die Menschen hier starren nicht ganz so viel (wobei ich nur darauf warte, dass mir ein Kind unter den Rock schaut um zu wissen, ob ich darunter auch darunter weiß bin, die Kopfhaut inspizieren sie immer sehr interessiert wenn sie dran kommen *g). Wir haben ein super leckeres Restaurant gefunden in dem die Kellner noch einen Deut netter sind als sowieso alle Inder. Die Fahrten mit den öffentlichen Bussen (voll, laut, holprig, schnell, furcht einflößend) sind noch gewöhnungsbedürftig aber selbst daran werde ich mich gewöhnen. Und wir verbessern täglich unsere Taktik, die Rikshaw-Fahrer im Preis zu drücken.

Auch sonst ist dieses Land toll. Ich kann beim Essen matschen und schlabbern ohne dass es etwas Besonderes ist. Ich darf laut rülpsen oder ohne-Hand-vor-dem-Mund gähnen und keiner schaut blöd (nein ich komme nicht als kleines Schweinchen zurück…).

Mir geht es echt gut hier, Indien ist toll! Wie läuft es in der Heimat?!

Dienstag, 11. September 2007

Adresse

Bis zum 02/11/2007 bin ich unter folgender Adresse zu erreichen:

Modale Hostel for International students, C/O principle’s office
Christian Medical College Bagayam
Vellore – 2
Tamil Nadu

South India

Rechnet damit, dass in Indien alles etwas… länger dauert! Also JETZT (für Geburtstagsgrüße schon vor einem Monat… *g*) abschicken =D!

Christian Medical College Vellore

Das Krankenhaus ist genauso chaotisch und bunt und facettenreich wie ganz Indien. Überall warten Menschen – stehend, sitzend, liegend, schlafend, weinend, lachend, still und laut (mehr laut als still… *g*). Uns den ersten Tag zurechtzufinden war nicht gerade einfach aber wir haben es tatsächlich geschafft. Heute fühle ich mich schon fast zu Hause in dem Wirrwar aus Gängen, Menschen und Geräten.

Der erste Tag verbrachten wir in der Audiometrie und er war sehr konfus, wir wussten nicht so recht wohin mit uns. Am Abend haben wir ernsthaft überlegt, was wir dort eigentlich wollen und wie wir ein vernünftiges Praktikum absolvieren sollen in diesem Wust. Wir haben uns abgesprochen und die Entscheidung getroffen, dem Ganzen noch bis Mittwoch Zeit zu geben bevor wir handeln (wir haben noch mehrere Abteilungen zur Auswahl, in denen wir arbeiten können).

Heute sieht alles schon viel besser aus. Wir waren erst in der Audiometrie und dann in der Stimmklinik und durften schon einiges ausprobieren. Alle sind sehr nett (einige zu nett – sie stehen zum Beispiel für uns auf und überlassen uns ihre Stühle) und beantworten uns so viele Fragen wie möglich. Trotzdem ist das Chaos noch nicht zur Hälfte durchschaut und welche Möglichkeiten sich uns genau bieten werden wir in den nächsten Tagen herausfinden. Habe bisher einen einzigen englischsprachigen Patienten gesehen. Um etwas selbst TUN zu dürfen müssen wir mit Sicherheit immer wieder daran erinnern und Fragen, Fragen, Fragen. Es heißt nämlich immer „No problem“ aber ein wann, wie und wo gibt es nicht… Wir machen das schon, heute hat es ja auch geklappt (Audiometrie – nicht schwierig und vollkommen „sprachlos“ *g*). Ich habe die Hoffnung, dass sie uns auch mal von sich aus dran lassen, wenn sie sehen, dass wir es gut machen. Die acht Stunden haben mich sehr müde gemacht aber ich freue mich jetzt schon wieder auf morgen.

Sonst ist weiterhin alles in Ordnung. Ich bin guter Dinge und froh, dass ich langsam ans Arbeiten komme. Wir haben auch schon nach Literatur für unsere Bachelor’s Thesis gesucht und gefunden. Ich bin also voll ausgelastet.

Wir gehen jetzt mit zwei schwedischen Krankenschwestern aus unserem Hostel essen – hoffe ich erwische was leckeres =)!

Montag, 10. September 2007

Cool in the Pool (um meinen Papi zu zitieren *g*)

Ein wunderschöner Pool (wir haben uns natürlich verbrannt… – aber ich bin voller Sommersprossen!), eine wunderschöne Bleibe (Frühstück inklusive, die Kantine scheint ganz ok zu sein) und lauter Mitbewohner aus aller Herren Länder. Toll hier! Habe ein bisschen Sorge, dass ich ganz vergesse, wo ich eigentlich bin, denn es ist alles sehr westlich um mich herum. Darum fahren wir fleißig Rikshaw und unterhalten uns mit den vielen Indern die uns interessiert fragen, wo wir herkommen und was wir machen *g*! Außerdem wird das Krankenhaus mir sicherlich täglich beweisen, dass ich in Indien bin…


Fotos zum gruen-vor-Neid-werden! Was ein schoener Tag. Wer braucht bei dem Pool Mammalapuram...?


Sonntag, 9. September 2007

Vellore

Wir sind angekommen! Die Fahrt war viel kürzer als gedacht und das International Hostel auf dem Campus in Bagayam in dem wir jetzt die folgenden acht Wochen residieren ist GIGANTISCH! Es ist sauber, es ist kühl (auch ohne Airco) und es wohnen nicht-Inder mit uns in dem Gebäude. Wir haben einen Kühlschrank, den wir benutzen dürfen, eine Mikrowelle und wir haben eine Waschmaschine!! Luxus! Keine Schaben! Nur ein paar Geckos und kleine Spinnen. Toll!
Bild von meinem Schreibtisch nur für Volker damit er sieht, was für ein Kitschhuhn seine Freundin ist ;-)!

Vellore liegt direkt an einem kleinen Gebirge. Ich finde es total süß. Es ist viel sauberer und ganz anders als Chennai. Es gibt hier richtige Läden, nicht nur Stände an der Straße und das Gesamtbild der Straßen ist sauberer. Das Einzig fiese ist die Kanalisation, die teilweise überirdisch führt. Ich fühle mich hier auf jeden Fall jetzt schon wohler als in Chennai.

Wir sind dann auch heute ein bisschen durch die Stadt gelaufen um Mails zu checken und etwas einzukaufen und haben uns fast einen Sonnenstich geholt. Keine einzige Wolke am Himmel und glühende Hitze. Haben wirklich noch mal Glück gehabt glaube ich. Dabei hatte man uns vorgewarnt, dass Vellore eine der heißesten Städte in Südindien ist…

Gleich treffen wir uns mit Debbie, sie ist Britin und wohnt und arbeitet seit einigen Jahren hier und wir gehen zusammen essen. Morgen haben wir frei und ich hoffe, wir finden das Schwimmbad! Und natürlich ein Internetcafe *g*!

Wie es die nächsten Tage aussieht kann ich nicht sagen also wundert euch nicht, wenn ihr erst am Wochenende wieder etwas von mir hört. Am Montag um 9.30 geht es endlich los mit dem Praktikum. Aber man weiß nie, vielleicht schaffe ich es doch, euch ein paar Zeilen zu schicken – This is India!

Eure gut gelaunte Babs
Sonntag, 2007-09-09
Haben den halben Tag am Pool verbracht. Die Sonne scheint, der Pool ist total sauber und wunderschoen! Die Fotos um euch so richtig neidisch zu machen folgen noch!
Gruesse ins fieswettrige Deutschland!

Freitag, 7. September 2007

Donnerstag, 2007-09-06

Es ist schön zu wissen, dass ich Freunde habe die mehr oder weniger regelmäßig meinen Berichten folgen. Vielen Dank für die Anrufe, Emails und sms (special thanks to Richy auch von Caro!), es tut sehr gut, was aus Deutschland zu hören. Hoffe ihr werdet nicht müde, mich mit Neuigkeiten aus der Heimat zu füttern, bin ja gerade mal eine Woche hier!

Ich habe leider selten und wenn dann sehr schlechte Internetverbindung hier (ich schreibe die Einträge immer Abends und setze sie bei nächster Gelegenheit online wie der aufmerksame Leser sicher bemerkt hat). Wenn ich Zeit habe, suche ich euch mal eine Billigvorwahl nach hier raus – wenn einer von euch schon eine hat wäre ich über eine Nachricht dankbar, denn das Internet hier ist wirklich laaaaaaangsam!

Es ist nicht nur langsam… Heute im „Internetcafe“ (auf dem Foto zu sehen sind 3 der 4 computernieschen *g*) mit Gecko überm Kopf und Insekten überall – ich chatte grade lustig vor mich hin – *klick* geht der Strom aus. Alles dunkel und noch heißer. Das gesamte Viertel. Denn es regnet. Dann fällt der halt mal aus. Wir hatten keine Lust zu warten, bis er wieder da ist – kann 30 Minuten oder 3 Stunden dauern – und sind stattdessen Abendessen gegangen. Durch den Abendverkehr. Gefühltes ganz Chennai auf der Straße: huphup, stink, schrei, muh, blink, ras, renn, bell – und wir huschhusch nach drüben (so elegant wie das geht mit FlipFlops und Panik in den Augen)… Sorry an alle die ich ohne Antwort mitten im Gespräch hab sitzen lassen und im Voraus an alle bei denen mir das noch passieren wird.. ich kann nichts dafür (hach, tolles Gefühl ;-))!

Habe mir meinen Fuß gestoßen (ja ich weiß ich bin schusselig). Aua! Papa, mein Zeh ist blau! Los, mach heile! – Nein, Scherz beiseite. Ist zwar nicht lustig, tut super weh und Bewegen ist nicht (für eine Zehengängerin wie mich besonders schlimm) aber selbst wenn er gebrochen ist… der kleine Zeh ist mir egal ;-)! Also für euch zum Bemitleiden und Bewundern: blauer Zeh und Henna gemalt von Vijji! Vijji könnt ihr auf dem Foto mit dem CD Laden sehen!

Und als Nachtrag ich und die Minipython. Freunde sind wir nicht geworden. Das Krokodilbaby mochte ich lieber aber das Foto hab ich noch nicht…

Donnerstag, 6. September 2007

Mittwoch, 2007-09-05

Struktur und Organisation sind hier auf den ersten Blick einfach nicht zu erkennen. Das Straßenbild (nicht nur der Verkehr, auch der Straßenrand) ist so wild, bunt und scheinbar willkürlich zusammengewürfelt. Den Verkehr habe ich ja mittlerweile einigermaßen durchschaut (Hupen heißt: Achtung, fahr mich nicht um! Fußgänger sollten besser schnell sein! Letztendlich passiert niemandem etwas!) aber es war heute ein Riesenakt an eine SIM Karte und ein Mückennetz zu kommen.

Für die SIM Karte haben wir etwa zwei Stunden gebraucht. Wir haben Fotos machen lassen (die sind toll geworden – ich in gelber Chudidhar vor rotem Hintergrund) und unsere Ausweise kopiert und dann haben wir etwa dreißig Minuten am Straßenrand vor einer Theke gesessen und gewartet. Dafür konnten wir danach auch direkt telefonieren!

Nächste Hürde – in welchem Laden gibt es Moskitonetze? Hmmm… Gemüsestand? Schuhladen? Nein. Bekleidung…? Bestimmt nicht. Ramsch? Ja, bestimmt. Also rein – nichts da. Sehr freundlich hat man uns in Tamil einen anderen Laden empfohlen der ungefähr „Radjito… ach was weiß ich“ heißen sollte. Nicht gefunden. Dafür aber einen weitern Ramschladen in dem uns fünf nette Tamilen ins zweite Stockwerk entführt haben (sie sprachen kaum ein Wort englisch) und uns zwei Mückennetze (lila und orange) verkauft haben und uns dann heiraten wollten. Wir haben dankend abgelehnt und nach Nägeln gefragt. Nein, die gibt es dort nicht.

Letztendlich haben wir bekommen was wir brauchten und unseren freien Tag gut genutzt. Hat sehr gut getan, ein Mal nur zu Zweit unterwegs zu sein und ein bisschen mehr Zeit zu haben – morgen geht es weiter mit dem Programm.

Der Regen ist da! Mal sehen wie lang er diesmal bleibt. Es gewittert und schüttet wie aus Eimern. Das kühlt uns alle ein bisschen ab und ich sehe gute Chancen, diese Nacht durchzuschlafen. Geschützt vor Viehzeug und eingelullt vom Ventilator und den Geräuschen des Dschungels.

Na dann… gute Nacht!

Mittwoch, 5. September 2007

MOBIL!

Meine Handynummer:

+91 99 62 39 05 56

Freue mich ueber Anrufe und sms! Bin am Besten Abends zu erreichen, fuer euch so ab vier oder fuenf Uhr. Denkt an die 3,5 Stunden Zeitverschiebung! Um zwoelf macht die Babs heia!

Mit der Vorwahl 01017 kostet es ca. 4-5 ct die Minute!

Dienstag 2007-09-04

Alles braucht seine Zeit! Gestern habe ich zufaellig bei Sridha ins Internet gekonnt heute haben wir ueberraschend frei...

Sridhas Sohn (Rohan (nicht von HDR, Sri fand den Klang einfach schön), gerade fünf geworden, spricht super englisch!) hat mir ganz stolz das ganze Haus gezeigt („look, this is a light. If I put it on, it burns!“ „You see, this is my toilet!“). Als er fand ich sei genug beeindruckt hat er meine Hand auch wieder losgelassen und Anieke mitgeschleppt.

Was man hier so alles lernt… zum Beispiel: Geschenke kosten Geld. „It’s a gift! You smile, me smile, everything alright!“. Steffi musste dann 30 Rupien für die Gipselefanten hergeben. Ist nicht viel aber wie war das mit dem cheaten…

Nein im Ernst, ich lerne hier unglaublich viel. Die Geschichte Indiens ist faszinierend, vor allem wenn Sradhi oder ein anderer Inder davon erzählt. Der Akzent ist für mich immer angenehmer und ich finde es unglaublich süß, wie die Inder mit dem Kopf schütteln. Wie ein Wackel-Dackel. Am Liebsten würde ich davon mal ein Video machen =). Vielleicht frage ich Sridha mo
rgen =D!

Das mit dem Kopfschütteln ist so eine Sache. Wenn ich an einen Stand gehe und eine Pepsi haben will, schüttelt dieser unhöfliche Verkäufer doch einfach den Kopf! Ich will schon sagen: „Häh? Da steht doch welche, ich seh das doch!“, da fällt mir ein, dass Kopfschütteln „Ja“ bedeutet.

Heute waren wir in einem Dalit Village (Dalit ist die niedrigste Kaste) und in einem Tribal Village. Die Menschen dort leben sehr einfach, in kleinen Hütten (aber mit Fernseher!) und haben einen sehr starken Zusammenhalt. Sheeva und seine Organisation bieten für diese Menschen Hilfe zur Selbsthilfe und medizinische Versorgung. Im ersten Dorf fühlte ich mich ein wenig wie im Zoo. Es war mir total unangenehm, durch das Dorf zu gehen und um mich herum haben alle Fotos geschossen. Ich habe Caro die Kamera in die Hand gedrückt… Später im Bus habe ich mit Sridha darüber gesprochen und er meinte, dass die Dorfbewohner das schon schön fanden aber jetzt mit Sicherheit denken „und was hatten wir jetzt davon…?“. Er hat uns geraten, etwas mitzubringen in solche Dörfer – Obst oder Süßigkeiten oder kleine Spielzeuge. Aber ich werde ohne einheimische Begleitung sicher eh nicht mehr in ein solches Dorf gehen…

Das Tribal Village war schon etwas moderner eingerichtet. Letztes Jahr hat es von einigen Entwicklungshelfern aus NL fünf Kühe geschenkt bekommen, die auch mittlerweile 3 Kälber haben. Wir haben Kokosmilch bekommen und haben am Ende bestickte Tücher gekauft – damit sie auch was davon hatten, dass wir da waren und sie begafft haben *g*.

Das Elend in diesen Dörfern ist nicht so groß, wie ich mir immer vorgestellt habe. Die Slums in den Städten sind tausend Mal schlimmer. Es hat alles Vor- und Nachteile…

Waren heute Abend noch für zehn Euro zwei Chudidhas (sprich tschuridas mit gerolltem r) kaufen (einen Lila und einen Sonnengelb! Wunderschön! Meine Farbe =)!) und ich bin das erste Mal mit einer Rikshaw gefahren. War nicht so abenteuerlich, habe mich glaube ich einfach schon daran gewöhnt. Aber ich werde euch mal ein Video zeigen wenn ich eine Fahrt gefilmt habe.

Vanakkam

Dienstag, 4. September 2007

Introduction week at MCC (Madras Christian College)

Vanakkam (denn Namaste sagt man nur im Norden habe ich gelernt)

Konnte jetzt seit Freitag nicht mehr ins Internet – Geduld werde ich hier sicher noch viel haben müssen…

Ich sehe jeden Tag tausend neue Dinge. Kann Abends nicht einschlafen weil mir das alles im Kopf rumgeistert! Ist sehr aufregend, anstrengend und total schön…


Samstag, 2007-09-01

Wir sind umgezogen ins Guesthouse vom MCC (Madras Christian College) in Chennai. Dort findet die Introwoche statt. Außer uns sind noch 6 andere Studenten aus NL und D dabei und Fernanne und Jan (sie haben uns bei den Vorbereitungen für unsere Reise geholfen, ihnen gehört die Organisation M*Transfer) sind auch bei einigen Programmpunkten dabei.

Wir wurden auch das erste Mal mit der Indian Standart Time konfrontiert. Standen pünktlich um acht Uhr bei Jeeva auf der Matte und sind um kurz vor zehn losgefahren – 1,5 Stunden kamen wir zu spät und keinen hat es gestört. Das war super *g*.

Nach einem kurzen Frühstück haben wir von Jeeva und Sridha (ein Professor hier am MCC) einen ersten theoretischen Eindruck vermittelt bekommen über die Politik, die Kultur und die Menschen in Indien. Most important: Don’t hurry to judge!

Es hat mich beeindruckt wie klar die Probleme gesehen werden, die in Indien existieren und wie sehr sich besser gestellte Inder (welche, die eine Ausbildung genossen haben) bemühen, etwas an den Umständen zu verändern und ihr Land ein wenig besser zu machen.

Indien ist kunterbunt und facettenreich. So viel kann ich schon mal sagen.

Abenteuerlich ging der Tag weiter – wir sind mit einem Bus nach Chennai gefahren zum Geld wechseln, Shoppen und vor allem zum Gucken. Ich weiß manchmal gar nicht, wo ich zuerst hinschauen soll und vergesse sehr oft, Fotos zu machen. Hinterher schaue ich zurück und denke: Ja, das hätte ich gerne gezeigt… aber ein Foto würde eh niemals beschreiben, was ich sehe, rieche, höre und fühle. Aber es wäre ein Anfang.

Haben uns heute die erste indische Kleidung gekauft!

Wir mussten eine Straße überqueren um zum Laden unserer Wahl zu gelangen. Jawohl. Mitten in der Stadt. Eine Straße? Nicht so schlimm?!? Stellt euch vor ihr versucht, über die Autobahn zu kommen ohne überfahren zu werden. Genau so fühlte ich mich und fast hätte ich auf meine neue Kleidung verzichtet beim Anblick der dichten, hupenden, schreienden, stinkenden, drängelnden „Fahrzeuge“. Aber Sri hat uns sicher hinübergeleitet… wie auch immer er das geschafft hat.

Sound Horn!

Schließlich haben wir zu sechs Mädels im Laden gestanden und uns skeptisch beäugt aber letztendlich bin ich sehr zufrieden mit meiner Wahl und ich glaube die anderen auch. Werdet ihr sicherlich noch auf vielen Fotos zu sehen bekommen =)! Und als uns dann noch Jasminblüten in die Haare gesteckt wurden haben wir uns fast schon indisch gefühlt. Unser ganzes Zimmer riecht jetzt danach *g*.

Sonntag geht es dann auf nach Mammalapuram, eine Küstenstadt in der Nähe. Um Acht gibt es Frühstück und um neun geht es los. „European time?“, I asked tired… „No“, he laughed, „Indian time“!

Gut so!

Vanakkam

Sonntag, 2007-09-02

Heute war es so heiß! Also nicht, dass es die letzten Tage kühl gewesen sei und jeder Inder würde lachen aber mir stand den ganzen Tag der Schweiß auf der Stirn.

Die Introgruppe

Den ganzen Tag haben wir in Mamallapuram (Mahabalipuram) verbracht. Auf dem Weg dorthin haben wir an einer Krokodilsfarm gehalten und ich habe ein Babykrokodil (das ist ganz schön hart!) gehalten. Und ne indische mini-python. Außerdem haben wir zugesehen, wie eine Viper gemolken wurde (für das Antidot… you know?). Die Inder, die das vorgeführt haben, gehören einem ursprünglichen Tribe an die schon immer Schlangen gefangen und dressiert haben (Schlangenbeschwörer halt…) und die jetzt dazu ausgebildet werden, die Schlangen zu melken.

In Mamallapuram haben wir erst einmal einige der fünf Rathas (wenn ihr wissen wollt was das ist – Caro hat auf ihrem Blog Reiseführer gespielt) besichtigt. Meine neuen Flipflops (der Verkäufer hat mich übrigens übers Ohr gehauen mit dem Preis – aber wie heißt es so schön: „If they cheat me once shame on them! If they cheat me twice shame on me!“) sind wunderschön aber wie jeder neue Schuh fürchterlich unbequem! Das ganze Gelaufen hat meine Zehen ganz schön strap

aziert.

Abkühlung hatten wir dann im Pool eines Ferienresorts direkt am Strand. Außer uns sind nur Männer geschwommen aber das war mir ziemlich egal, es war einfach göttlich!

Leider habe ich auch heute keine Möglichkeit gehabt, ins Internet zu gehen. Ich vermisse die Meldungen aus der Heimat sehr! Aber wir haben ein strikt organisiertes Programm (erstaunlich organisiert!!) und keine Zeit für Privatsphäre und Zeit für sich selbst. Es gefällt mir jedoch sehr gut, ich fühle mich wie im Urlaub und werde von einheimischen durch ihr Land und ihre Kultur geführt. So langsam wird der Fragenberg auch kleiner denn Inder reden scheinbar viel und gerne über sich und ihr Land. An Indish English gewöhnt man sich *g*!

Morgen geht’s nach Kancheepuram (ein Stück ins Landesinne

re – was uns da wohl erwartet…?). Vielleicht finde ich ja morgen mal ein Telefon neben dem nicht zwanzig plappernde Inder stehen und die Autos hupen oder ein „Internetcafe“…

Vanakkam!

Die sonnenverbrannte Babs

Montag, 2007-09-03

Nach dem morgendlichen Unterricht haben wir uns auf den Weg gemacht, um eine Schule für mehrfach gehandicapte zu besuchen. Wir wurden dort von einer großen Gruppe von lauten, kleinen Indern mit einem unaufhörlichen „Anti, anti!“ begrüßt. Wir scheinen sehr zu faszinieren…

Potenter Loewe

Die Schule war erstaunlich modern eingerichtet für indische Verhältnisse. So sauber ist unser Zimmer zumindest nicht und der Computerraum war top ausgestattet. Über die Methodik haben wir leider nicht allzu viel erfahren. Leider hatte der nette Herr, der uns durch die Schule führte, die Angewohnheit, sich immer an Nico als einzigen Mann zu wenden (naja, er studiert facility management – also nicht unbedingt sein Thema diese Schule…)

und die Blicke von uns Mädels zu vermeiden. Darum habe ich nicht alles verstanden, denke jedoch, dass mich in Little Flower ähnliches erwarten wird.

Kancheepuram hat einige wunderschöne Tempel und ist die Seidenstadt schlechthin. Unser indischer Reisebegleiter und unser einziges männliches Gruppenmitglied mussten ihre Geduld wieder ein Mal mehr unter Beweis stellen, als wir Mädels vom Überfluss überfordert das ein oder andere Stück Seide ergattert haben. Habe mich gefühlt wie auf einer türkischen Verkaufstour – erst wurde uns gezeigt, wie die Sariseide hergestellt und gewebt wird und dann stürmten lauter Inderinnen mit Ware auf uns ein. Auf eine von uns kam mindestens eine Verkäuferin – ich glaube jeder hat etwas gekauft. Ich selbst habe ein dunkelrotes Tuch ergattert – Weinrot, so will ich auch noch eine Chudidhar haben. Oder vielleicht sogar einen Sari.

Wir haben kaum Zeit für uns. Sind von halb neun bis Abends zehn immer zusammen unterwegs oder sitzen im Klassenzimmer. Schlafe deshalb sehr spät und kurz. Bin gespannt, wann der Gruppenkoller kommt…

Sonst geht es mir aber super, ich fühle mich wohl und das Essen ist gar nicht mehr so scharf wie am Anfang – so kommt es mir zumindest vor. Nur schwitzen das tu ich irgendwie jeden Tag mehr =). Vielleicht wird es wirklich wärmer, ich kann es nicht sagen.

Hoffe euch geht’s allen gut und ihr seid ein bisschen neidisch in eurem Alltagstrott ;-)!

Vanakkam