Gästebuch
bestätigen. Also nicht wundern, wenn er nicht direkt
auftaucht!
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Donnerstag, 31. Januar 2008
You've never really been anywhere until you got back home!
Abflugzeit: 04:50 Ortszeit
Airline: Kuwait Airways
Flugnummer: KU 344
Ankunft: Kuwait
Ankunftzeit: 08:20
und weiter gehts...
Flugnummer: KU 171
Abflugzeit: 08:55
Ankunft: Frankfurt
Ankunftzeit: Mittwoch 13 Feb 08 - 13:45 Ortszeit
Montag, 28. Januar 2008
Babs trägt Saree
Sonntag, 13. Januar 2008
Bollywood?!
Ich bin ein riesen Shah Rukh Khan (die alten Filme mit ihm laufen ab und an mal auf RTLII) Fan geworden und auch Aamir Khan hat einen soooo süßen Film gedreht. Und die Musik gehört dazu und gefällt mir! Also liebes Team – macht euch darauf gefasst, dass ihr aus meinem Zimmer jetzt nicht mehr Silverstein hört sondern Om Shanti Om und ich unser Wohnzimmer mit dem Sixpack von SRK pflastern werde ;-)! Aber im Ernst – ich bringe einige der neuesten Filme mit und den ein oder anderen werde ich schon überzeugen… „All hot girls put your hands up and sing: Om Shanti Om!”
Reisebericht
Eine so lange Zugfahrt haben wir nicht erwartet. Wir hatten mit höchstens 36 aber eher mit 31 Stunden gerechnet. Und wir hatten nicht damit gerechnet, dass wir so sehr frieren würden nachts. Das erste Mal Sleeper Class (keine Airco, 3t).
Lautes Klatschen ertönt im Zug. Der junge Mitreisende schaut sich um als würde er flie
hen wollen. Dann grinst er und versteckt sich hinter Simon. Der Mann mir gegenüber lacht laut. Drei junge Transvestiten laufen durch die Gänge und verlangen Geld. Natürlich bietet Simon kein so gutes Versteck und auch der junge Inder muss ein paar Rupien abtreten. Uns weiße lassen sie in Ruhe.
Wir fahren in einen Tunnel ein. Es ertönt lautes Rufen, Johlen, Jubeln. Ich schrecke auf und sehe einen Pulk Inder an der (natürlich offenen) Türe stehen und sie rufen sich die Seele aus dem Leib. Alle im Abteil lachen. Ein anderer Waggon antwortet laut. Die Strecke hat viele Tunnel…
Simon wird das erste Mal als „Harry Potter“ betitelt… nicht das letzte Mal ;-).
Goa
Es sollte überall ein bisschen Meer geben!
Bunt und voll und laut – so wie Indien nun einmal ist. Das ganze unter freiem Himmel. „My dream is to fly over the rainbow so high“!
Anjuna – Nine bar:
„Das ist eine Bar in der legt ein DJ auf. Die hat nur bis zehn Uhr auf.“, hat uns die nette Deutsche erklärt, die in unserem Hotel gewohnt hat. Mit dem Zweiten hatte sie recht. Um kurz nach zehn wurde die Musik aus gemacht. Aber eine Bar – nun ja, vielleicht sind wir in Deutschland einfach anderes gewöhnt. Gerammelt voll mit tanzwütigen war die Tanzfläche. Stühle oder Tische gab es nicht… Open Air feiern ist einfach u
nglaublich gut.
Anjuna Beach – Curlies:
Die Trancemusik in Goa ist wirklich eintöniger als eintönig. Alle die darauf tanzen haben irgendwelche Drogen genommen, von denen man auch regelmäßig welche angeboten bekommt. Da unsere einzige Droge Alkohol ist, ist die Musik zwar erträglich jedoch nicht lange tanzbar. Gegen vier Uhr morgens bin ich an Caros Schulter eingeschlafen. Wir haben auf dem Boden am Strand gesessen, die Wellen haben gerauscht, die Trancemusik im Hintergrund, eine riesen Menge feierwütiger um uns herum. Eine alte Inderin verkauft Tee. Ihr Lächeln ist es, das ich sehe, bevor ich einschlafe.
Ich wache auf, weil mich etwas am Bein kribbelt. Verschlafen schaue ich an mir runter und sehe im Halbschlaf einen riesigen weißen Krebs über mein Bein spazieren… ihr könnt euch bestimmt vorstellen, was ich gemacht habe. Laut schreiend bin ich aufgesprungen und habe d
en Krebs von mir geschleudert. Um mich herum haben alle noch neugieriger gestarrt als sonst. Und was macht die freundliche Chai-verkäuferin? Sie schnappt sich die Krabbe, bricht ihr die Beine, und steckt sie in einen ihrer Kanister. Ihr Lächeln kommt mir plötzlich sehr diabolisch vor… Guten Appetit!
Anjuna Beach – Curlies – Sylvester:
Die Musik ändert die gesamte Nacht weder Rhythmus noch „Melodie“. Uns ist das sehr egal. Um Mitternacht ist der ganze Strand hell erleuchtet vom Feuerwerk. Ich tanze barfuss 4,5 Stunden früher ins neue Jahr.
Hampi
I still got sand in my shoes.
Schweren Herzens haben wir das Paradies Goa verlassen – unglücklicherweise mit dem Nachtbus. Die 48 Stunden Zugfahrt Toppen ist nicht einfach aber diese 12 Stunden in dem Bus waren wirklich die fürchterlichste Art zu reisen. Schlafen war nicht – Simon und Marc erging es hinten im Bus noch schlechter als Caro und mir weiter vorne. Stoßdämpfer – wofür? Fenster schließen – quatsch! In dieser Nacht reifte der Entschluss in mir, dass ich definitiv eine Decke brauche für die nächste Nachtfahrt!
Hampi ist süß und netzlos. Steine, Tempel, Landschaft – ein anderes Indien.
Das erste Mal aktiver Teilnehmer im indischen Straßenverkehr. Wir haben uns zwei Scooter gemietet für vier Euro. SOUND HORN! Gut gehupt, Caro! Abenteuer. Alles noch dran =)!
Gähnende Langeweile. In dieser Stadt gibt es noch nicht einmal ein Kino. Trotzdem haben wir irgendwie das Beste daraus gemacht – wie immer.
Wir waren in einem Nationalpark. Wir haben sogar Tiere gesehen. Einen Hahn, einen Pfau und ein paar Rehe. Da sieht man auf den Straßen mehr…
Back in Town!
Jetzt bin ich wieder „zu Hause“. Es wartet viel Arbeit hier. Aber ich habe ja genug Energie getankt… Noch knapp fünf Wochen bis ich wieder ins kalte Deutschland umziehe… brrrrr!
Dienstag, 8. Januar 2008
Neues Jahr...
Ich hoffe ihr habt die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel so gut hinter euch gebracht wie ich. Hier ein kurzer Weihnachten-bis-Sylvester Bericht, damit ihr wisst, dass es mir noch immer verdammt gut geht hier!
Mein Weihnachten war unglaublich schoen. Caro, Marc, Simon, Asa, Jenny und ich haben uns nach einigen Tagen Delhi (wieder eine ganz andere Seite Indiens) am 23. auf den Weg nach Agra gemacht. Am 24. sind wir um fuenf Uhr morgens aufgestanden und haben ganz kitschig und romantisch den Sonnenaufgang am Taj Mahal bewundert. Dieses Monument der Liebe (und Macht) hat mir den Atem und die Sprache stocken lassen. Kein Bild dieser Welt kann erklaeren, was ich gefuehlt habe, als die Sonne aufging und das Mausoleum golden erstrahlen liess...Den Tag haben wir mit Zug-buchen und Kamelreiten (nie wieder! Ich sags euch!) verbracht.
Abends haben wir uns ein sehr "teures" restaurant geleistet. Wir hatten eine kleine Bescherung und haben es uns einfach nur gut gehen lassen mit Champagner und indischer livemusik. So ist selbst hier ein klein bisschen weihnachtsstimmung aufgekommen... =)!
Nach der schrecklichen 48h Zugfahrt (schon verdraengt - keine Details) nach Goa haben wir uns eine Woche Paradies gegoennt. Sonne, Strand und Meer (und mehr...). Gute Partys, gute Laune, leckeres Essen... es sollte ueberall einen Strand geben, wirklich...
Genauere Berichte ueber Sylvester und die restlichen Tage bis zur Rueckkehr nach Chennai folgen sobald ich wieder in Besitz meines Notebooks bin! Und Fotos gibbet natuerlich auch! Also - dranbleiben ;-)!
Bussis,
Babs
