ame! Wir wollten schon fast aufgeben - von der Strasse aus konnte man ueberhaupt nichts sehen und die Fabrikhalle sah wenig golden aus. Und dann! Die Tuer geht auf! Draengel, schubs, schieb... wir wurden dann tatsaechlich durchsucht von Sicherheitsleuten! Aber nicht wegen Terrorgefahr sondern weil wir keine Kamera und kein Telefon mitbringen durften... und dann barfuss ueber Sand und Steine bis - ein roter Teppich! Ein goldener Tempel! Golden! Wunderschoen!Und da standen doch tatsaechlich endlich meine ersten Elefanten! Ein kleiner (naja, so klein nicht ... groesser als ich natuerlich) und ein grosser mit Haaren auf dem Kopf! Der hat mir dann auch fleissig den Nacken besabbert beim Segnen. Hach das muss Glueck bringen =)! Wunderschoene riesige Tiere.
Sonst geht es mir nach wie vor super. Ich bin leicht erkaeltet (Ventilatorluft Tag und Nacht), fuehle mich aber sonst pudelwohl. Ich fuehle mich immer mehr zu Hause im Hostel und in dieser suessen Stadt und bin jetzt schon traurig, beides in zwei Wochen zu verlassen,
um nach Chennai zu ziehen.Momentan arbeiten Caro und ich in Anbu Illum, einem Zentrum fuer Kinder mit Zerebralparese. Die erste Woche haben wir gerade hinter uns und es ist wie immer am Anfang sehr schwer und anstrengend, sich einzufinden. Die Gewoehnungszeit ist fuer beide Seiten ein vorsichtiges Abtasten und fuer uns vor allen Dingen anstrengend, da wir uns und unsere Wuensche deutlich vertreten muessen und haarklein erklaeren muessen, was wir koennen und moecht
en und was von uns erwartet werden kann. Wir haben jetzt eine feste Liste von Patienten, die wir behandeln duerfen. Da wir hier keinen Logopaeden haben, werden wir die Behandlungsplaene mit Bindhu von Rehab besprechen, die wir morgen sehen, da wir Samstags weiterhin bei Rehab arbeiten. Wir haben also genug zu tun...Ich denke an euch und vermisse euch (ich habe die Shuttleparty verpasst! Mist!).

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